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Kunstauktionshaus Schloss Ahlden Vorbericht zur 189. Internationalen Kunstauktion vom 1. bis 3. Dezember 2023

Kunst- und Antiquitätenauktionen auf Schloss Ahlden besitzen eine Strahlkraft, die weit über die idyllische Lage des ehemaligen Welfenschlösschens im Herzen der Lüneburger Heide hinausreicht. Auch in diesem Jahr kommen hier wieder Sammler, Liebhaber und interessierte Händler aus aller Welt zur jährlichen Winterauktion zusammen um schriftlich, online, am Telefon oder vor Ort hochwertige Kunst, Antiquitäten und exquisiten Schmuck zu ersteigern und sich hinsichtlich Einrichtungstrends und -möglichkeiten für Schloss, Haus, Hof, Wohnung und Garten inspirieren und beraten zu lassen.
Rund 3.000 größere und kleinere Kunstschätze gelangen dabei vom 1. bis zum 3. Dezember zur Versteigerung unter denen sicherlich in allen Preiskategorien und für jeglichen Geschmack ein passendes Weihnachtsgeschenk zu finden sein dürfte.
Neben klassischem Porzellan, Silber, Möbeln, Teppichen sowie alten, modernen und zeitgenössischen Gemälden und Skulpturen namhafter Künstler, lohnt einmal mehr insbesondere auch das exquisite Angebot an Schmuck, Armbanduhren, Designklassikern und Vintageobjekten einer näheren Betrachtung.
Unter den zahlreichen Höhepunkten finden sich hier unter anderem ein wahrhaft spektakulärer Brillantsolitärring von 17,49 ct. in höchster Reinheit (Schätzpreis auf Anfrage), ein Haute Joaillerie-Brillantring mit royalblauem Burma-Saphir zu 95.000 €, ein Diamant-Collier à la Reine mit sage und schreibe 1872 Diamanten von zusammen etwa 45 ct. (Schätzpreis 33.000 €) sowie eine auf 16.000 € taxierte Gentlemen’s-Armbanduhr „Royal Oak Jumbo“ von Audemars Piguet.
Bei den Gemälden stechen neben Werken weiterer bedeutender Künstler wie Jan Brueghel dem Jüngeren (1601-1678), Jürgen Ovens (1623-1678), Otto Modersohn (1865-1943), Max Slevogt (1868-1932) sowie einer Kollektion mit 11 Bildern Otto Dills (1884-1957) insbesondere zwei Kreidelithographien des norwegischen Ausnahmemalers Edvard Munch (1863-1944) zu jeweils 110.000 € heraus. Ferner kommen unter anderem Skulpturen von Renée Sintenis (1888-1965) und nach Alexander Calder (1898-1976) zum Aufruf.
Mit einer wunderschön ausgeführten Meissener Affenkapelle aus dem 18. Jahrhundert vermag derweil die traditionell exzellent aufgestellte Porzellansparte des Hauses, respektive Schlosses aufzuwarten (Schätzwert 115.000 €). Darüberhinaus fallen aus der Meissener Edelmanufaktur unter anderem ein Paar prunkvolle Deckelvasen mit feiner Emailmalerei aus dem Alexanderzug und einem Startpreis von 105.000 €, eine um 1900 gefertigte, monumentale 76 cm hohe Schlangenhenkelvase mit Boucher-Darstellung und Blumenmalerei (Schätzpreis 58.000 €) sowie eine mit 30 cm eher kleine aber umso feinere Kratervase um 1865 mit erhebender Bacchantenszenerie (Schätzpreis 36.000 €) ins Auge. Für großes Interesse dürften auch die gut 50 Positionen des nunmehr bereits dritten Teils aus dem Nachlass einer bedeutenden norddeutschen Porzellansammlung sorgen. Neben einem Reigen an imponierenden Tierfiguren, wie Löwen, Tiger, Wölfe, Pumas, Adler, Papageien und Eisvögel verschiedenster Manufakturen und Ausformungen zu ungemein attraktiven Schätzpreisen weiß dabei insbesondere ein einzigartiger, 2,60 m hoher Hirschbrunnen der Aeltesten Volkstedter Porzellanmanufaktur in Thüringen, um 1921 mit einem Katalogpreis von 65.000 € zu überzeugen. Aus derselben Sammlung und Manufaktur werden vier nicht weniger seltene, monumentale Porzellanfiguren eines Enterichs, eines Baummarders, eines Paradiesvogels sowie eines Adlers mit Schlange zu jeweils 16.000 € angeboten.
In Sachen Silber bereichert unter anderem ein hochbedeutendes Hamburger Renaissance-Schreibkästchen von Meister Jacob Mores dem Älteren um 1580 mit Monogrammen von Friedrich Wilhelm Kurfürst von Brandenburg (1620 - 1688) und Zar und Kaiser Peter dem Großen von Russland (1672 - 1725) zu 36.000 € das Dezemberangebot, während unter den Möbeln unter anderem ein von Meister Georg Ludwig Friedrich Laves um 1820 für das königlich-hannoversche Schloss Herrenhausen entworfener Mahagoni Halbschrank (Schätzpreis 12.000 €), ein Mathias Ortmann zugeordneter Kopenhagener Rokoko-Aufsatzsekretär mit einem Schätzwert von 28.000 € und nicht zuletzt eine feine Auswahl an Louis XV-, XVI-, Empire- und Charles X-Pendulen aus einer Hamburger Privatkollektion zu den zahlreichen Höhepunkten zählen.
Ein oder besser vier bedeutende Stücke deutscher Geschichte kommen überdies mit ebensovielen Original-Teilelementen der Berliner Mauer zum Aufruf, die, in unterschiedlichen Größen, zu Startpreisen zwischen 2.500 € und 15.000 € offeriert werden.
Alle angebotenen Objekte können vom 19. bis 29. November im historischen Ambiente von Schloss Ahlden besichtigt werden.
Eine Auswahl der Auktionshighlights wird darüber hinaus bereits vom 16.-18. November das Ausstellungsprogramm der Berliner Repräsentanz des Hauses ergänzen.
Erweitert wird die Offerte durch über 200 traditionelle Brillantschmuckstücke aus dem zweiten Teil der umfangreichen Auflösung einer Berliner Bijouterie, die zu attraktiven Startpreisen weit unter Neuwert im Rahmen der 507. Online Only-Nikolausauktion zwischen dem 15. November und 06. Dezember angeboten werden.
Entsprechende Auktionskataloge sind unter www.schloss-ahlden.de kostenlos einsehbar. Einlieferungsanfragen für künftige Auktionen können jederzeit gerne per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gestellt werden.

