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Gemälde & Zeichnungen
Gefragt bleiben Blumenaquarelle des norddeutschen Expressionisten Emil Nolde (Erlös 275.000 Euro) und Karl Schmidt-Rottluffs (Erlös 65.000 Euro). Von dem Brücke-Maler Hermann Max Pechstein stammte das Aquarell "Strandansicht mit Fischerbooten in Leba" (Erlös 85.000 Euro). Die Aufbruchstimmung in der deutschen Kunst vor dem ersten Weltkrieg symbolisieren die Farbstiftzeichnungen "3 blonde Mädchen" von August Macke (Erlös 32.000 Euro) und die Tuschpinsel/Gouache-Arbeit "Im Café" von Gabriele Münter (Erlös 44.000 Euro).
Die 1958-1966 bestehende Künstlergruppe "Zero", zu der Heinz Mack, Otto Piene und Günther Uecker gehörten, revolutionierte die deutsche Kunst nach 1945 von Grund auf und prägt diese bis heute. Mit ihrer Kunstauffassung und ihren Arbeiten sprengten sie die traditionellen Gattungen Malerei und Skulptur, indem sie oft die Dynamik des Betrachters im Raum sowie von Wind und Licht integrierten. Von Piene stammte eines seiner berühmten, sog. "Feuerbilder" - "Die Sonne reist" aus dem Jahr 1966 (Erlös 250.000 Euro). Mack spielte 1967 bei seinem Metall-Reliefobjekt "Wind u. Feuer, Freistudie in himmlischen Gärten" aus strukturierter Aluminium-Wabenfläche auf polierter, partiell gebürsteter und durch Bohrungen perforierter Edelstahlplatte mit Licht- und Raumeffekten (Erlös 275.000 Euro). Nicht minder radikal und konzeptuell in seiner Abstraktion war Gotthard Graubner mit seinem im selben Jahr entstandenen "Kissenbild" ("Ohne Titel") aus der Sammlung Ulbricht. In der Tradition von Mark Rothko, Barnett Newman und Clyfford Still wurde Graubner mit seinen "Kissenbildern" und "Farbraumkörpern" zu einem der bedeutendsten Vertreter der lyrischen Farbfeldmalerei, verband die Malerei mit dreidimensionalen Wirkungen und hatte vergleichbare Intentionen wie Lucio Fontana und Yves Klein (Erlös 52.500 Euro).


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