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Kunstauktionshaus Schloss Ahlden Vorbericht zur 186. Internationalen Kunstauktion am 2., 3. und 4. Dezember 2022

Vorbesichtigung: 20. bis 30. November 2022
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Dreimal jährlich treffen internationale Sammler, Liebhaber sowie der führende Kunsthandel mit zahlreichen weiteren interessierten Privatkäufern auf Schloss Ahlden zusammen, um online, am Telefon oder vor Ort exquisite Kunst, Antiquitäten und Schmuck zu ersteigern und sich im historischen Ambiente des ehemaligen welfischen Wasserschlösschens hinsichtlich Einrichtungstrends und -möglichkeiten für Schloss, Haus, Hof und Garten inspirieren und beraten zu lassen. Ein ganz besonderes Highlight ist auch in diesem Jahr wieder die große Winterauktion, die vom 2. bis 4. Dezember mit über 3.500 größeren und kleineren Kunstschätzen nicht nur in Sachen Weihnachtsgeschenke für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas zu bieten haben dürfte.

Neben klassischen Möbeln, Silber, Teppichen, altmeisterlichen, modernen und zeitgenössischen Gemälden und Skulpturen sowie Designklassikern und Vintageobjekten, sticht einmal mehr die gleichermaßen exquisite wie umfangreiche Auswahl an Porzellan, Schmuck und Luxus-Armbanduhren zahlreicher namhafter Manufakturen wie Chopard, Wellendorff, Patek Philippe oder Omega hervor.

Während die letztgenannte Sparte dabei unter anderem mit einer auf 12.000 € geschätzten A. Lange & Söhne-„Little Lange 1 Soirée" Armbanduhr für Damen, einem mondänen Art Déco-Solitärring von 2,50 ct. zu 28.000 €, einer brillantbesetzten Rolex Oyster Day-Date Herrenarmbanduhr von 1989 zu 65.000 € sowie einem auf 75.000 € taxierten 6,55 karätigen Burma-Saphirring glänzen kann, gehört bei den Porzellanen nicht zuletzt eine einzigartige, monumentale Meissener Prunkvase „Blütezeit Frankreichs“ mit einem von Lorbeerzweigen gerahmten Porträtrelief des französischen Königs Ludwig XV. aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts zu den nennenswerten Höhepunkten. Als prächtige Ausformung des repräsentativen Hauptstückes eines ursprünglich 1741 zur Stärkung der diplomatischen Beziehungen zu Frankreich von August dem III. beauftragten, fünfteiligen Ensembles mit vier weiteren, Feuer, Wasser, Erde und Luft versinnbildlichenden Elementvasen kommt sie mit einem Schätzwert von 125.000 € zur Versteigerung. Ausführungen der zugehörigen Elementvasen Wasser und Erde als Schenkkanne können mit Startgeboten von 14.000 € bzw. 33.000 € ebenfalls im Zuge der Auktion auf Schloss Ahlden erworben werden.    

Eine weitere, ganz besondere Rarität gelangt mit einer sogenannten „Weimar-Vase“ 

als persönliches Geschenk Friedrichs des Großen an seine geschätzte Patentochter, die Kronprinzessin Friederike Luise von Preußen zum Aufruf. Derlei königliche KPM-Geschenkvasen wurden nur „auf allerhöchsten Befehl" zwischen 1785 bis 1800 in Auftrag gegeben und ausschließlich innerhalb des engsten, königlichen Familienkreises verschenkt. Als Repräsentationsstücke fanden sie Aufstellung in königlichen Wohnungen und Schlössern.  Das vorliegende Exemplar zählt zu den ersten Ausführungen und wird mit einem Schätzwert von 45.000 € angeboten.

Außer einer wieder einmal hervorragenden Auswahl an feinsten Limoges Porzellanen mit einem Paar Bodenvasen mit mythologischen Szenen zu 125.000 € und einem weiteren Vasenpaar mit Darstellung des Triumphzuges Alexander des Großen nach Babylon zu 95.000 € sowie einer feinen Sammlung jagdlicher Meissen-Figuren des 19. und 20. Jahrhunderts, zählen überdies gleich mehrere seltene Porzellanuhren, darunter eine prachtvolle Jagdpendule mit Wildschwein, Hirsch, Hasen, Rebhühnern und Fasanen zu 48.000 €, eine mit 39.000 € taxierte, äußerst fein gearbeitete klassizistische Limoges-Figurenpendule mit Emailmalerei sowie eine imposante Neorokoko-Prunkpendule mit einem Startgebot von 46.000 € zu den zahlreichen weiteren Highlights der Sparte.

Während Adelsportraits, wie ein aus dem Umkreis Lucas Cranach d. Ä. (1472-1553; Schätzpreis 11.000 €) stammende Karikatur Heinrich des Frommen oder ein David Hoyer (1667-1720; Schätzpreis 16.000 €) zugeschriebenes Bildnis Augusts des Starken sowie Werke aus der goldenen Zeit der niederländischen und flämischen Malerei, etwa mit meisterhaften Stillleben von Abraham Brueghel (1631-1697; Schätzpreis 28.000 €), Frans Snyders (1579-1657; Schätzpreis 68.000 €) und ein Paar großformatige Marktstücke Jan van Kessels d. J. (1654-1708; Schätzpreis 110.000 €) schon beinahe traditionellerweise Schloss Ahldens Altmeisterofferte dominieren, spiegelt das Gemäldeangebot der Moderne mit ausgezeichneten Arbeiten von Karl Hagemeister (1848-1933; Rote und weiße Mohnblumen, Schätzpreis 26.000 €; Die See bei Rügen, Schätzpreis 42.000 €) und Jan von Brockhusen (1882-1919; „Strandpromenande“, Schätzpreis 24.000 €) die in den vergangenen Schlossauktionen erzielten, hervorragenden Ergebnisse für diese Künstler wider.

 

Im weiteren Oeuvre der Auktion finden sich überdies unter anderem Skulpturen von Franz von Stuck (1863-1928; Schätzpreis 15.000 €) und Renée Sintenis (1888-1965; Schätzpreis 9.500 €) sowie ein Rolls-Royce Silvershadow Automobil von 1971, welches mit einem Schätzwert von 30.000 € sicherlich ebenfalls auf großes Bietinteresse stoßen dürfte.           

   

Alle angebotenen Objekte können vom 20. bis 30. November im historischen Ambiente von Schloss Ahlden besichtigt werden.

 

Eine kleine Auswahl an Highlights wird überdies vom 17.-19. November in der Berlin-Repräsentanz von Schloss Ahlden präsentiert.

 

Erweitert wird das exzellente Dezemberangebot auf Schloss Ahlden durch eine elegante Schmuckkollektion aus westdeutschem Adelsbesitz mit rund 400 attraktiv geschätzten Schmuckstücken, Juwelen und Luxusuhren, welche zwischen dem 19. November und dem 4. Dezember im Rahmen der 503. Online Only Auktion des Hauses versteigert werden. Gebote können hier sowohl online als auch via Telefon und per E-Mail abgegeben werden. 

 

Entsprechende Auktionskataloge sind unter www.schloss-ahlden.de kostenlos einsehbar.  

 

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Vorbesichtigung: 20. bis 30. November 2022